News

Brandenburger Navigator: Kostenloser Unternehmenseintrag

Mit der Darstellung von Ausbildungsbetrieben im Brandenburg-Navigator bietet das Fachkräfteportal des Landes Brandenburg einen neuen Service an. Zukünftig können sich Interessierte somit schnell und unkompliziert einen Überblick über regionale Ausbildungsbetriebe verschaffen. Nutzen Sie die Chance Ihr Unternehmen bei Jugendlichen bekannter zu machen. Die Registrierung ist kostenlos!

Das vom Land Brandenburg und der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) betriebene Fachkäfteportal bietet kostenlos über 5.000 aktuelle Job- und Ausbildungsplatzangebote, Informationen über den Wirtschaftsstandort Brandenburg sowie die Brandenburger Hochschulen und Universitäten.

Fachkräfteportal: Kostenlose Jobbörse

Mit der kostenlosen Veröffentlichung von freien Stellen und Ausbildungsplätze in diesem Portal sprechen Sie gezielt Fachkräfte auch aus anderen Bundesländern und dem Ausland an. Mit einer Registrierung eröffnen Sie ein eigenes Konto, mit dem Sie

  • schnell und unkompliziert Stellenanzeigen erstellen
  • Ihre Stellenanzeigen verwalten
  • Ihre Stellenanzeigen archivieren und wiederverwenden können

Neue Studie zu Arbeit 4.0

Digitalisierung in Brandenburger Unternehmen ist in vollem Gange

Die Digitalisierung verändert den Brandenburger Arbeitsmarkt tiefgreifend. Neue Arbeitsplätze entstehen, alte verschwinden. Anforderungen für Beschäftigte und Betriebe ändern sich rasant. Den Stand der Digitalisierung in den Brandenburger Unternehmen sowie Handlungsfelder zur Unterstützung des Wandels der Arbeitswelt analysiert die neue Studie „Arbeit 4.0 in Brandenburg“, die heute im Kabinett vorgestellt wurde.

Anschließend präsentierten Arbeitsministerin Diana Golze, Wirtschaftsstaatssekretär Hendrik Fischer und Dr. Steffen Kammradt | Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Brandenburg die Ergebnisse der Studie in der Staatskanzlei.

WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt:

„Digitalisierung lohnt sich für die Brandenburger Wirtschaft. Die Hälfte der befragten Betriebe, die bereits digitalisieren, konnte dadurch verbesserte oder sogar völlig neue Produkte anbieten und neue Märkte für sich erschließen. In der Mehrzahl der Betriebe hat die Digitalisierung zu verbesserten Arbeits- und Prozessabläufen sowie zu besseren Produkten und Dienstleistungen geführt. Auch für die Beschäftigten wirkt sich die Digitalisierung positiv aus: Die Mehrheit der Betriebe gab an, dass die Digitalisierung die Fähigkeiten der Beschäftigten erhöht hat. Die Studie stellt zudem eine Art ‚positiven Lawineneffekt‘ fest: Je weiter Betriebe in die Digitalisierung einsteigen, desto mehr Digitalisierung planen sie auch in Zukunft. Umso wichtiger ist es, die Hemmschwelle zum Einstieg zu überwinden. Mit ihren Angeboten für Wirtschaft und Arbeit aus einer Hand unterstützt die WFBB dies aktiv.“

Die Studie wurde von der Wirtschaftsförderung Brandenburg | WFBB Arbeit verfasst und beruht auf den Ergebnissen eines von der WFBB Arbeit beauftragten Projektkonsortiums. Das Konsortium arbeitet den Zusammenhang zwischen Digitalisierung der Wirtschaft und Veränderung der Arbeitswelt heraus.

Im Kern handelt es sich um eine repräsentative Unternehmensbefragung und zeichnet ein differenziertes Bild des aktuellen Digitalisierungsstandes in Kernbranchen der Brandenburger Wirtschaft. Die 50-seitige Kurzfassung wurde heute zum ersten Mal öffentlich vorgestellt. Im Herbst folgt dann die Langfassung.

87 Prozent der rund 1.050 befragten Betriebe nutzt digitale Lösungen. Je ein Fünftel der Betriebe ist vollständig bzw. bereichsübergreifend digitalisiert und vernetzt. 13 Prozent der Betriebe nutzt bislang gar keine digitalen Lösungen. Laut der Studie werden durch die Digitalisierung in Brandenburg bis zum Jahr 2025 etwa 27.700 Arbeitsplätze verschwinden und 25.700 neue entstehen; die Erwerbstätigenzahl wird in Brandenburg aufgrund der guten wirtschaftlichen Lage insgesamt von aktuell etwa 1,0 Millionen auf 1,1 Millionen in 2025 steigen.

Die Studie basiert auf dem Abschlussbericht des Projekts „Arbeit 4.0 in Brandenburg“, das von dem Projektkonsortium IMU-Institut Berlin, Forschungsteam internationaler Arbeitsmarkt, Umfragezentrum Bonn – Prof. Rudinger, Prof. Dr. Sabine Pfeiffer in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für wirtschaftliche Strukturforschung und dem Lehrstuhl Automatisierungstechnik an der BTU Cottbus von Mai bis Dezember 2017 durchgeführt wurde.

Für die Untersuchung wurden 1.051 Betriebe telefonisch befragt als auch statistische Analysen und Szenario-Rechnungen durchgeführt. Das Projekt wurde von der WFBB beauftragt und durch das Arbeitsministerium aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Brandenburg gefördert.

Cluster Verkehr, Mobilität und Logistik: Deutsch-Polnisches Wirtschaftsgespräch am 20. April in Eisenhüttenstadt

Unter dem Motto: „Hafen, Schifffahrt und Logistik – effiziente und umweltfreundliche Gütertransporte auf den Binnenwasserstraßen in Brandenburg und Europa?” organisieren die Stadt Eisenhüttenstadt, die IHK Ost-Brandenburg und die ZAB am 20. April 2017 das Deutsch-Polnische Wirtschaftsgespräch im Cluster Verkehr-Mobilität und Logistik als eine der Auftaktveranstaltungen der bundesweiten Clusterwoche.

Diese „Hafenkonferenz” stellt sich dem Thema Binnenschifffahrtslogistik im trimodalen Ansatz und ist durch den 125 Jahre alten Oder-Spree-Kanal in der Region verankert. Die Rahmenbedingungen für den Güter- und Warenverkehr in Brandenburg, in Deutschland und in Europa verändern sich. Die Klimaziele der Europäischen Union drücken, während die transportierten Gütermengen in Europa kontinuierlich steigen und die Verkehrssysteme Straße und Schiene an ihre Leistungsgrenzen gelangen.

In diesem Spannungsfeld diskutieren brandenburgische und polnische Minister und Staatssekretäre mit den Bürgermeistern der Städte Eisenhüttenstadt und Fürstenwalde sowie ortsansässigen Unternehmen über die Bedeutung und Entwicklungspotentiale der Binnenschifffahrtslogistik.

An dem Wirtschaftsgespräch beteiligen sich u. a.:

  • Albrecht Gerber, Minister für Wirtschaft und Energie des Landes Brandenburg
  • Ines Jesse, Staatssekretärin Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg
  • Dagmar Püschel, Bürgermeisterin Stadt Eisenhüttenstadt
  • Jerzy Materna, Staatssekretär im Ministerium für Maritime Wirtschaft und Binnenschifffahrt, Warschau (angefragt)
  • Wadim Tyszkiewicz, Stadtpräsident Nowa Sól (angefragt)


Außerdem wird ein Gutachten zur Zukunft des Eisenhüttenstädter Hafens vorgestellt. Im Mittelpunkt steht die Frage: welche Rolle spielt die Binnenschifffahrt im regionalen und transeuropäischen Güterverkehr in Zukunft?

Ausführliche Details zur Agenda werden in Kürze auf des Webseite des Clusters Verkehr-Mobilität und Logistik bereitgestellt.

Programm des Deutsch-Polnischen Wirtschaftsgespräches zwischen brandenburgischen und polnischen Minister

 

Jetzt anmelden! Zukunftstag Brandenburg am 27. April!

Der Zukunftstag in Brandenburg bietet allen SchülerInnen ab der 7. Klasse eine einmalige Gelegenheit, in das Berufsleben hineinzuschnuppern und den Unternehmen die Möglichkeit für Nachwuchs zu werben.

Die Idee dahinter
Ziel es ist, den Jugendlichen am Zukunftstag zu zeigen, wie der Alltag in den Unternehmen aussieht, welche Ausbildungsmöglichkeiten angeboten werden und wie es um Job- und Aufstiegschancen steht. Der Zukunftstag ermöglicht den Jugendlichen realistische Einblicke in den Berufsalltag und leistet gleichzeitig einen Beitrag zur Chancengleichheit von jungen Frauen und Männern. Mädchen können sich auch in technischen Fachrichtungen und Jungen auch in sozialen Berufen ausprobieren. Im Gegenzug lernen Sie als Unternehmen an diesem Tag die Ansprüche und Ziele der Jugendlichen kennen und können besser planen.

Brandenburg braucht gute und tatkräftige Fachkräfte, die die Zukunft der Unternehmen mitgestalten. Deshalb ist es wichtig, dass möglichst viele Unternehmen  beim Zukunftstag 2017 dabei sind! Begeistern Sie Mädchen und Jungen für Ihr Unternehmen, werben Sie für sich und Ihre Region.

Bei Fragen kontaktieren Sie auch gerne:

Gunda Fischer
Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb)
Telefon: 030/ 417498-631
E-Mail:   Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Web:      www.f-bb.de

KoMU unterstützt Studienorientierung MINT an der TH Wildau

STAY IN TOUCH: MINTalent Relationship Management-Projekt am Zentrum für Studienorientierung an der TH Wildau

Unter Anwendung eines Ansatzes aus dem betrieblichen Personalmarketing - dem Talent Relationship Management - soll eine spezielle und bislang unzureichend berücksichtigte Gruppe von beruflich Qualifizierten, den versteckten MINT-Talenten an Oberstufenzentren (= studierfähige beruflich Qualifizierte, die sich ihrer Studierfähigkeit nicht bewusst sind), als akademischen MINT-Nachwuchs für das Land gewonnen werden. Das Projekt zielt auf eine frühzeitige Identifikation und Ansprache versteckter Talente, auf eine Weiterentwicklung ihrer Studierfähigkeit und auf eine Bindung an die Technische Hochschule Wildau.

Ein besonderes Augenmerk im Projekt liegt dabei in der Entwicklung von versteckten Talenten aus bildungsfernen Haushalten und/oder mit Migrationshintergrund, wodurch diskriminierende Effekte abgebaut und Chancen auf höhere Bildungsrenditen verbessert werden sollen. Das Vorhaben fördert somit besonders die Umsetzung von Prinzipien der Bildungsgerechtigkeit, Chancengleichheit und Nichtdiskriminierung.

KoMU hat sich bei der Konzeptentwicklung von „STAY IN TOUCH„ aktiv beteiligt, wird den Zugang zu regionalen Unternehmen mit unterstützen und im Projektverlauf jeweils die Unternehmersicht einbringen, um so frühzeitig eine Verstetigung des Gesamtvorhabens abzusichern.

Um die Entwicklung in Ostbrandenburg zu fördern führt KoMU die Kompetenzen von Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen zusammen. Handlungsschwerpunkte liegen in der Förderung der Aus-und Weiterbildung zur Sicherung und Entwicklung des Fachkräftebedarfes für die Region sowie in Themen rund um Energieeffizienz.

KoMU ist aktiver Partner von profil.metall –Netzwerk Stahl- und Metallverarbeitung in Brandenburg und Berlin sowie im Cluster Metall Brandenburg.

 

Ansprechpartner im Projekt STAY IN TOUCH:

Prof. Dr. Sandra Haas(Projektleitung)

Sandra Hotes (Talent Manager und Projektmanagement)

Stefanie Heiber (Talent Scout)